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Didaktikwoche im MMC13

Für mich sehr sehr interessant, hab ich doch noch das Didaktikmodul meines Studienganges vor mir und doch schade, denn inhaltlich werde ich wohl weniger beitragen können, vermutlich eher nichts. Höchstens hier und da mal ne kritische Frage stellen oder auch dumm nachfragen … ach mal sehen. Find es gar nicht so schlimm wie es sich anhört, sondern freue mich auf eine sehr lehrreiche Woche.
Und weil mir der inhaltliche Bezug fehlt, werden hier dann für mich interessante Aspekte stehen.

Der Anspruch in dieser Woche ist also:

  • didaktische Konzepte kennen lernen
  • nochmals meine Fragestellung überprüfen, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt für Senioren einen MOOC anzubieten (ich wurde ja freundlicherweise schon auf die Möglichkeit des blended learnings hingewiesen – ich sags ja absoluter Didaktikneuling)
  • erste Überlegungen, ob ich meine Erfahrungen dieses Kurses für ein mögliches Praktikum einsetzen kann – auch hier gibt es schon Ideen, aber noch nichts wirklich konkretes: Hat jemand Erfahrung in der Vermittlung von Medienpädagogik für angehende Erzieherinnen, die er teilen mag und weiterspinnen?

Einen ersten interessanten Beitrag von Cornelia Picht hier geschrieben, wozu es schon Kommentare gibt. Zum einen nennenswert bezüglich der angesprochenen drei Aspekte, ob man erstens vor einem MOOC Kurse anbieten sollte, um den TN die Weise des selbstgesteuerten Lernens und der eingesetzten Tools/Kanäle zu vermitteln, zweitens den Aspekt der Änderung des angebotenen Konzepts des MOOC mit didaktischen Einbau von Tutorials zu eingesetzten Tools seitens der Veranstalter und drittens eine Änderung der Perspektive, so dass Drop-Out nicht so wichtig ist. Natürlich nur kurz gefasst.

In den bisherigen Kommentaren wird zum einen bemängelt, dass die laufenden und gelaufenen MOOCs prinzipiell zwar offen für alle sind, aber durch die Themenwahl doch wieder begrenzt. Zum anderen kommt der interessante Aspekt auf, dass MOOC eventuell ein interessantes Zusatzangebot für Volkshochschulen sein könnten. Der Gedanke kam mir in den letzten Tagen auch, insbesondere im Hinblick auf mein bevorstehendes bildungswissenschaftliches Praktikum. Dazu dann in dieser Woche hoffentlicher mehr interessante didaktische Ansätze und dann mehr, wenn es um Geschäftsbereiche für MOOC/Kann man aus MOOC Kapital schlagen gehen wird.
Und jetzt werde ich noch etwas Lesen gehen im virtuellen Raum und danach am Ebook zum Studium.

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12 Kommentare zu “Didaktikwoche im MMC13

  1. Didaktik ist m.E. sowas wie kochen, nur im Kontext Lehren und Unterrichten. Der Wikipedia-Eintrag gefällt mir als Ausgangspunkt für eine Untersuchung dieses Begriffs ganz gut (http://de.wikipedia.org/wiki/Didaktik).
    Für mich ist die Frage: Inwieweit ist Didaktik für einen MOOC relevant? Ein MOOC ist gedacht als vernetztes Lernen, bei dem der Lehrende weitgehend im Hintergrund steht. Auch die Vorgaben sind minimal.
    Lass uns erstmal Quellen suchen und Lesen. Viele Grüße!

    • Ja, Diethild das ist für mich die Aufgabe: Quellen suchen, lesen, reflektieren und auf mein Interessensgebiet anwenden. Da es aber im MOOC um das vernetzte Lernen u. a. geht, lasse ich euch einfach am Prozess teilhaben 😉

      • @sockenbergen: So komme ich dann doch mal aus meinem Lurker-Dasein heraus.
        Wir studieren den gleichen Studiengang, ich schreibe meine HA über MOOCs in 3a und bin gerade beim Thema Didaktik.
        Literaturempfehlung zum Thema wäre das hier: Mediendidaktik Konzeption Entwicklung mediengestützter Lernangebote von Kerres, ist ganz aktuell.
        Ich habe es so zusammengefasst:
        „Als didaktische Methoden zur Aufbereitung der Lernmaterialien kommen hier der expositorische Ansatz in xMOOCs und der explorative Ansatz in cMOOCs zur Anwendung.“
        Viele Grüße
        Frau Isnich

      • Lieben Dank FrauIsNich. Schön hier noch Biwis zu lesen, auch wenn sich kaum jm beteiligt, sondern nur lurkt, aber das ist ja auch in Ordnung.

  2. Ich finde, Du gehst da viel zu selbstkritisch mit Dir um. Du hast bei mir doch sehr differenziert kommentiert und dabei aus meiner Sicht die Argumente sehr gut dargelegt. Du hast auch zusätzliche Fragen eingebracht, die ich sehr durchdacht fand. Dumme Fragen, wenn es die geben sollte, habe ich weit und breit nicht entdeckt.

    • Danke Cornelie.
      Dumme Fragen sollte es eigentlich auch nicht geben!;)
      Denn jede Frage hat seine Berechtigung und doch beschleicht einen manchmal dieses Gefühl und vielleicht geht es anderen ähnlich. Unter vielen Experten kommt sich der Student manchmal etwas unwissend vor, aber dass sollte einen nicht abhalten.
      Ich mag nur jedem Mut machen: Einfach fragen, kommentieren, sich austauschen, ausprobieren was das Zeug hält, nur so kann man seine Kompetenzen weitersteigern.

  3. Hallo Eva,

    Du hast geschrieben“ Zum anderen kommt der interessante Aspekt auf, dass MOOC eventuell ein interessantes Zusatzangebot für Volkshochschulen sein könnten“

    Da Dich die Frage interessiert, hier ein kleiner Auszug aus der Praxis: Ich hatte heute morgen ein Treffen mit Vertretern des deutschen Volkshochschulverbandes und habe OERs und MOOCs usw. vorgestellt, dabei kamen in der Diskussion folgende Fragen auf
    – erstens: gibt es denn eigentlich MOOCs zu anderen Themen als Medien, Bildung, also keine selbstreflexiven MOOCs? Ich musste da auf USA und den Kurs der Leuphana University verwiesen, die überschaubare Zahl der deutschsprachigen bewegen sich ja meist noch in de Themenkreis.

    – zweitens: würden sich VHS Teilnehmende überhaupt in einem MOOC mitteilen?

    – drittens: kann eine VHS überhaupt einen MOOC stemmen? Wenn sollte den anbieten? Eine einzelne VHS? Ein Verbund an VHSen? VHSen haben oft einen sehr regionalen Bezug, allein ein online Sprachangebot einer VHS in Hessen hat schon zu Irritation der NachbarVHS geführt (in fremden Revieren wildern), d.h, hier treffen tradionelle auf Netzkulturen und neue Möglichkeiten, daher gilt es dies abzustimmen, wer Anbieter ist (ggf. mehrere VHSen zu einem Thema gemeinsam), sind da Einnahmen zu erzielen, wie werden MOOCs finanziert, bezahlt. welche Art von MOOCs sind es (-> Didaktik).

    • Danke Claudia für den Einblick.
      Die Netzkultur entwickelt sich, eine Vielzahl von Möglichkeiten entstehen. Ob es MOOC zu anderen Thematiken, Alltagsthematiken bisher gibt, wird ja auch schon auf Twitter diskutiert, aber warum sollte dieses nicht funktionieren?
      Aber noch sind wir gesellschaftlich m. E. noch nicht so weit. Aber es könnte eine Zukunftschance sein. Die VHSen haben teils Teilnehmerverluste zu beklagen, wobei ich genau Zahlen nicht pauschal sagen kann, sondern nur von unserer örtlichen ländlichen VHS sprechen kann, deren Angebot beschränkt ist und es immer wieder zu Streichungen und Kürzungen kommt. Eine gemeinsam veranstalteter MOOC von einigen VHSen im Verbund über zum Beispiel regionale Themen wie „Entwicklung des Münsterlandes“ könnte ich mir vorstellen. Profitieren könnte vielen: jede einzelne VHS, weil sie ggf. auch ein neues Klientel anspricht mit der Aussicht für die Region etwas zu tun. Außerdem ist die Frage wie man es anbietet interessant, in dem ggf. Kurse im Vorfeld anbieten kann oder zum Nachgang oder währenddessen – je nach zeitlicher Ausdehnung. Ich könnte mir übrigens auch die Vertiefung und Vernetzung von Städtepartnerschaften als (M)OOC gut vorstellen.
      Ein interessanter Aspekt ist es auf jeden Fall, wobei es bestimmt schwierig sein wird die heterogenen traditionellen VHSen von neuen Konzepten zu überzeugen – oder etwa doch nicht?

  4. Gibt’s denn keinen überregionalen Verband der VHSsen, der darauf kommen könnte, dass MOOCs in Zukunft zu seinem Angebot gehören müssen?, fragt sich eine Seniorin und überlegt auch gleich, wie ein Senioren-MOOC wohl aussieht. Kann’s nämlich eigentlich nicht geben oder würde man einen für 40jährige anbieten? Senioren sind genauso unterschiedlich wie andere Altersgruppen. Deshalb fürchte ich; Das Alter ist keine Begrifflichkeit für MOOCs. Nur die Inhalte interessieren. Sprich: ich persönlich nehme teil an MOOCs, durch die ich etwas Neues lernen kann (zB. coursera über Weltgeschichte), was mich auch interessieren muss. Und es wäre natürlich nett, so was auch in der Muttersprache zu erleben…

    • Ja, warwara, die Inhalte sind es. Meine Idee deshalb auch eher: Einen MOOC, der sich den Themen von Senioren zu wenden. Dann wäre jetzt die Frage: was interessiert Senioren? Eine große Masse an Senioren? Und dann müsste weitergeklärt werden, in wiefern möglichst vielen Interessierten der Zugang und die Aktivität ermöglicht werden kann. Welche Voraussetzungen müssen geschaffen sein? In welchem Rahmen – evtl. eher xMOOC oder bMOOC? Über welche Plattformen? und vieles mehr.
      Aber immer schön, wenn man Feedback von Senioren bekommt, denn ich kann das nicht beurteilen.

    • Ich weiss, dass die VHSsen sich mit MOOCs befassen (war jetzt schon mehrfach mal eingeladen), ob was konkret geplant ist, weiss ich nicht, ggf Jochen Sucker (@Joachim_Sucker) fragen, er sagt ja, dass er da am planen ist. Genau spannend finden die VHSsen es sicher mal, von den Medienthemen wegzugehen und einen MOOC zu einem anderen Thema zu machen… im Sinne: nicht selbstreflexiv zu sein.

  5. […] Interesse am Thema der Woche 2 war groß. Die Teilnehmer/innen wollten didaktische Konzepte kennen lernen, sie waren teilweise sogar an Theorie interessiert. Also, auf […]

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