Auch wenn jetzt nicht gerade passend zur Thematik, doch möchte ich euch diese Frage stellen, die mir durch den Kopf geistert ohne dass ich vorher recherchiert habe:

Kann ein (M)OOC eine Chance für Menschen sein an Bildung teilzunehmen und aktiv sich einzubringen, die in der face-to-face-Kommunikation Probleme / Hemmschwellen haben?

Die Frage kommt nicht von ungefähr. Mein Mann steht häufig abends hinter mir und schüttelt den Kopf: du twitterst, bloggst, fragst und mischt dich ein wie nur selten und als hättest du nie etwas anderes gemacht. Und das ist nicht immer so. Nicht das ich immense Probleme in der f-t-f-Kommunikation habe, aber ob ich auf irgend einem Kongress, einer Konferenz, einer Messe jemals so offen gefragt und meine Meinung gesagt hätte, vermutlich nicht. Ich, die Studentin, mit ihren unausgereiften Vorstellungen, manchmal (mir) komischen Fragen und dem Querdenken, ich als Studentin kann doch nicht den wissenschaftlichen Mitarbeitern, Fachkräften, Dozenten und mehr einfach so mit meinem langweiligen Gedöns kommen – die haben doch alle wesentlich mehr Erfahrung.

Und doch scheint es im MMC13 nicht so. Man wird motiviert, ernst genommen, auch wenn man nicht unbedingt zur Zielgruppe gehört. Ich finde es toll und es motiviert mich. Auch zu dieser Fragestellung.

Kann es auch für andere so sein? Ist es so?
Ist ein OOC eine Chance vielen Gehör zu verschaffen, die es vllt. aus unterschiedlichen Gründen sonst nicht schaffen?
Oder ist es allgemein so, dass die Mobilität des Internets mit Social Media vielen eine neue Chance eröffnet?

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