Gerade muss das Studium ruhen, denn ich bereite mich auf die Klausur des Funkkollegs Medien am 8. Juni 2013 vor.
Nun kann man sagen, dass das Studium sicherlich wichtiger ist. Aber auch hier habe ich mich schon länger darauf vorbereitet. Die Onlineklausur mitgeschrieben und bestanden. Das kann ich schlecht so in der Luft hängen lassen.
Und man kann auch nicht leugnen, dass die Themen einfach interessant sind. Nicht alle 23 gleichbedeutend,  aber alle hörens- und wissenswert. Medien 2.0 – Wirklichkeit 2.0 was ist das eigentlich, was bedeutet es? Wo stehen wir? Was machen wir? Was verändert sich? Und betrifft das eigentlich jeden? Und die vielen unterschiedlichen Begrifflichkeiten? Handlungsweisen? Herangehensweisen?

Ich will mehr wissen.

Aufgeteilt ist es in vier Themenbereiche, die wiederum unterteilt sind in Einzelthemen.
         I Freiheitsversprechen
         II Vorsprung durch Technik
         III Das digitale Selbst
         IV Vom Glück der großen Zahl

Momentan beschäftige ich mich mit „Das digitale Selbst„, welches unterteilt ist in:

  • Narzissmus und digitale Wunschbilder – Persönlichkeitsbildung im Netz
  • Die digitale Bohème – Netzkultur als Lebensstil
  • Im digitalen Nirvana – Bildschirm-Faszination und Zeitmanagement
  • Digitale Weltuntergänge – Shootinge games, Rollenspiele und Suchtphänomene
  • Daten-Konstruktion – Kunst und Musik im Netz
  • Neue Mitteilungswut – Blogs und Laienreporter

Spannend.
Warum? Weil es einfach viele Aspekte des mittlerweile für viele alltäglichen Lebens darstellt. Okay, nicht jeder bloggt, aber es gibt über 200 Millionen Blogs und auch nicht jeder spielt exessiv, und dennoch machen Shooting games und Rollenspiele wie World of Warcraft vielen Eltern Sorgen oder Angst. Bin ich ich selbst im Netz oder verstecke ich mich hinter einem Avatar, spiele ich eine Rolle oder gebe ich mich so wie ich gerne sein will? Fragen, die nicht nur Jugendliche und Medienpädagogen interessieren wird. Kunst und Musik im Netz – was ist das überhaupt und warum und kann man es wirklich als Kunst verstehen? Bringt mich schon fast wieder zur elementaren Frage: Was ist Kunst überhaupt und ist nicht alles Kunst, was als Kunst bezeichnet wird?
Aber spannend, dass aus der Netzkunst so manches entstanden ist wie z. B. soziale Netzwerke zur einfachen Kommunikation untereinander.
Und wer hat es nicht schon erlebt – die Zeit vergeht im Netz wie im Fluge und doch denkt man hinterher, was hab ich überhaupt gemacht. Kann man auch effektiv mit dem Netz, mit Smartphone und schnellen Anschlüssen arbeiten oder lenkt es uns zu sehr ab? Was (kann) ich mitnehmen aus dem Surfen im Netz, kann ich die massenhaft flüchtigen Informationen und Anregungen wirklich aufnehmen oder sind sie alle gleich vergessen?

Die Sendungen des hr habe ich mir jetzt noch einmal angehört. Nachgehört als Podcast, gut das es diese Erfindung gibt. Die bereitgestellten Zusatzmaterialien sind schlichtweg umfassend, sehr interessant, aber ich hab noch nicht alle durchgearbeitet. Also werde ich euch am Wissen aus den Sendungen heraus teilhaben lassen, verwoben mit meinen laienhaften Interpretationen und Erfahrungen.

Das digitale Selbst

hier geht es später weiter.

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