Nicht nur der #ExIF13 hat sich verständlicherweise mit der Literaturrecherche beschäftigt, sondern auch ich. Gezwungenermaßen. Da momentan die Hausarbeit im Modul 2 B des B. A. Bildungswissenschaft auf meinem Arbeitsplan steht. Und es ist ein wahrer Literaturdschungel.

Die Frage des #ExIF13 war: Wie gehst du bei der Literaturrecherche vor?
Gefordert war ein Video. Dieses kann ich nicht vorweisen, da mir schlichtweg die Zeit fehlt für eine Videoproduktion, die meinen Ansprüchen genügen würde. Und dennoch kommen hier mal meine Gedanken zur Thematik:
Denn einfach ist die Literaturrecherche nun wirklich nicht. Dabei kommt es aber auch immer auf die Thematik und den Umfang der Forschungsarbeit, Hausarbeit, Dissertation, Bachelor- oder Masterarbeit an, sprich auf die Art der abzugebenen Arbeit und die Zeit, die dem Autor (sprich mir) zur Verfügung steht.

Im Rahmen des Studiums hat man i. d. R. vorgegebene Zeiten, die man einhalten muss oder man riskiert einen Fehlversuch und nimmt sich mehr Zeit. Das ist möglich, aber auch riskant. Wer will schon einen Fehlversuch, dann verbleiben nur noch zwei Versuche. Und Zeit kostet es auch, Zeit, die vielleicht nicht vorhanden ist, weil man den Studienabschluss für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit benötigt, um Geld zu verdienen (ja nicht ganz unwichtig…).

Auf in den Dschungel der Literatur heißt es dann immer wieder. Viel suche ich über das Internet. Mittlerweile findet man auch immer mehr hier. Über die Fernuni kann man bei Beltz online und Springer online suchen und häufig Bücher dann auch online lesen. Auch books.google bietet Einblick in Bücher und Fachliteratur (die ja in der Regel gesucht wird), wenn auch meist nur eingeschränkt. Aber es ist dann eine Vorauswahl möglich und ich muss nicht mühsam und teuer Bücher über die Fernleihe ausleihen und weiß nicht was mich darin erwartet. Auch bei amazon ist dies häufig möglich: Ein Blick ins Buch.

Brauche ich dann speziellere Literatur, die nicht online verfügbar ist, bleibt mir hier in der Provinz nur die Fernleihe. Doch diese funktioniert gut, kostet aber eben auch Zeit. Ca. 7 – 10 Tage muss ich da auf die Literatur warten, dass kann dann schon mal eng werden für eine Hausarbeit. Eine gute Vorbereitung ist da schon sinnvoll. Gut dann, wenn man ungefähr weiß welche Thematik auf einen zukommend. (Bisher habe ich aber auch „nur“ Hausarbeiten geschrieben, für eine breitere Forschung muss man schon gezielter suchen und andere Suchmaschinen verwenden wie sie im Videobeitrag genannt werden).

Recherche im Vorfeld ist also unabdingbar und zwingend notwendig, besonders wenn man nicht in der Nähe einer gut sortierten Bibliothek oder gar einer Unibibliothek wohnt (oder jemanden kennt, der einem die Bücher besorgen kann).

Für mich noch ein weiterer Aspekt: Neben der Literatursuche, dem Finden von richtigen Suchbegriffen und manchmal ungewöhnlichen Wege ist der Aspekt der Verwendung der Literatur. Das ist gar nicht so einfach. Wörtlich zitieren oder indirekt? Wie viele Zitate und Literaturbezüge innerhalb einer Forschungsarbeit verwenden? Ein ausgeglichenes Verhältnis von Literaturverweisen zu eigenen Gedanken innerhalb der Forschungsarbeit. Literatur sichten: selektiv lesen (lernen), Wissen wann man aufhören muss nach weiterer Literatur zu suchen bevor man sich verzettelt und später keine Zeit mehr für das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten hat, Fokussierung auf die Thematik, aber den Tellerrand mitbeachten

Und manchmal ergibt es sich, dass beim Schreiben auffällt, dass doch noch etwas fehlt. Dann heißt es erneut: Suchen, Sichten, Ordern, Lesen, Abwägen, Einsetzen oder Verwerfen

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