„Das Ziel nicht aus den Augen verlieren“

Gar nicht so einfach im Alltag mit drei Kindern, einem Mann, einem Haus, einem Garten, einem Fernstudium und einigen Dozententätigkeiten. Immer wieder heißt es da: Was will ich? Wohin will ich? Wie komme ich dorthin?

Umweg sind okay, sogar manchmal hilfreich und meistens lehrreich.

Aber, was hilft mir dann wieder auf „meinen“ Pfad zurückzukehren oder braucht es eine andere Richtung, eine Neufokussierung?
Ich setze mich hin. Nehme einen weißen Zettel und notiere alles, was ich bisher geschafft habe. Dann nehme ich einen weiteren Zettel und notiere alles was ich mir für meine Zukunft vorstelle. Und zu guter letzt einen weiteren Zettel mit möglichen Wegen wie ich zu meinen Zielen, Wünschen kommen kann. Bei der Ausgestaltung der Zettel kommt es dann etwas auf die Themenwahl an: Will ich schauen, wohin ich mich persönlich begeben mag oder beruflich oder mit meiner Familie? Wichtig ist sicher zu wissen, dass eben alles zusammenspielt, aber doch hilft es mir manchmal mich auf ein Thema zu konzentrieren und dieses von vielen Seiten zu beleuchten.

Es hilft mir glücklich zu sein und das manchmal herrschende Wirrwarr im Kopf zu bündeln und in geeignete Bahnen zu lenken.

Beim Studium dient es mir als Motivationshilfe, denn besonders dann, wenn gerade nichts mehr geht und ich denke wie ich dies alles schaffen soll, ist ein Blick zurück und nach vorn total hilfreich. Dann fokussiert es den Blick darauf, dass schon 8 Module bestanden sind und es nur noch 4 Module und die Bachelorarbeit sind.
Im Kreativen Bereich hilft weniger die Betrachtung, was schon alles geschafft wurde,  sondern vielmehr der Blick auf die Dinge, die ich noch machen möchte. Im Kopf schwirren unendlich viele tolle Dinge, die ich gerne mal umsetzen, ausprobieren, gestalten mag. Doch erst wenn ich sie geordnet und verschriftlicht habe, klappt es meist sie umzusetzen, Materialien zusammen zu suchen und vor allem auch anzufangen.
Und auch beruflich als Dozentin ist es immer wieder wichtig Aufgaben und Wünsche klar zu definieren und zu verschriftlichen, um sie nicht aus den Augen zu verlieren und die Kurse stets den Anforderungen seitens der Kursteilnehmer anpassen zu können. Eine geordnete und systematische Vor- und Nachbereitung von Kursen ist unerlässlich, um erfolgreich und zielorientiert einen Kurs gestalten zu können.

Welche Methoden wendet ihr an, um euer Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und euer Wirrwarr im Kopf zu entwirren? Oder seit ihr so gut strukturiert, dass überhaupt kein Wirrwarr entsteht?

 

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